Sympathische Antworten, vielleicht etwas sehr angebiedert aber sonst in Ordnung :)
mymTw befragt die deutschen Parteien
Die Bundestagswahlen 2009
Für die Redaktion bei mymTw ist es wichtig, dass die Bundestagswahlen auch bei uns angesprochen werden. Und egal wie abgedroschen und "uncool" es klingt: Geht wählen! Es ist sicherlich nicht immer einfach durch jegliche Wahlprogramme durchzublicken oder sich immer gut informiert zu halten. Vor allem in Wahlkampfzeiten sind Aussagen von Politikern immer mit Vorsicht zu genießen. Auch die Antworten auf unsere Fragen sind sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, jedoch können sie vielleicht dem ein oder anderen den Schubser geben, um sich für eine Partei entscheiden zu können.
Wir haben die Fragen an die größten deutschen Parteien geschickt: CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Linkspartei und Piratenpartei. Wir werden ihre Antworten ohne jegliche Veränderung hier online stellen und werden selbstverständlich auch keine Wertung abgeben. Die Reihenfolge der vorgestellten Parteien hängt ausschließlich vom Eingang der Emails ab.
Wir freuen uns auf eine interessante Woche, die hoffentlich auch im Forum oder den Kommentaren zu ein paar sinnvollen Diskussionen führen wird.
Den Start macht heute die Piratenpartei, die uns auf unsere Email als Erste geantwortet hat. Die folgenden fünf Fragen haben wir allen Parteien zugesendet, hier also nun die Antworten von Andreas Popp, Stellvertretender Vorsitzender der Piraten:
mymTw: 1.Computerspiele erfreuen sich heute immer größerer Beliebtheit und stellen nach wie vor einen Wachstumsmarkt dar. Insbesondere die so genannten Ego-Shooter stehen jedoch innerhalb der Politik immer wieder in der Kritik Häufig fällt dabei der Begriff der so genannten Killerspiele Definieren Sie uns bitte, was Ihre Partei unter diesem Begriff versteht und wie Sie politisch damit umgehen wollen.
Andreas Popp, Piratenpartei: Bei dem Begriff Killerspiel fallen mir immer nur die "Hitman"- und "Assassin's Creed"-Reihe ein, sonst kenn ich kein Spiel in dem man einen Killer spielt. Aber im Ernst: "Killerspiel" ist ein Begriff, mit dem die ewig gestrigen Politiker Spiele diffamieren wollen, die sie nicht verstehen oder nicht verstehen wollen. Wir sind uns immer noch nicht schlüssig ob man lieber einen Ersatzbegriff schaffen sollte, wie etwa "Gewaltspiele" oder ob es nicht sinnvoller wäre zu versuchen den bereits weit verbreiteten Begriff positiv zu besetzen, ähnlich wie wir es mit dem Begriff "Internetpiraten" machen. Ich selbst bezeichne mich gerne als "bekennender Killerspieler". Aber ich denke sich an dem Begriff aufzuhängen führt zu kurz. Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen, die sich eine Meinung bilden wollen, sich ernsthaft mit der Materie auseinander setzen und nicht nur mit der Meinung von Altpolitikern, die noch nie ein Computerspiel gespielt haben.
mymTw: 2.Das Spiel "Counter-Strike" wurde weltweit bereits mehr als 11 Millionen Mal verkauft und hat in Deutschland die Altersfreigabe ab 16 Jahren erhalten. Einem Indizierungsantrag aus dem Jahr 2002 wurde nicht stattgegeben Fällt das Spiel "Counter-Strike" nach Ihrer eigenen Definition in die Kategorie Killerspiele? Sollte die Altersfreigabe ab 16 Jahren erhalten bleiben?
Andreas Popp, Piratenpartei: Da wir wie gesagt keine wirkliche Definition für diesen seltsamen Begriff haben, will ich mir auch nicht herausnehmen CS darin einzuordnen oder nicht. Die Altersfreigabe halte ich für gut gewählt. Wir haben in
Deutschland den härtesten Jugendschutz der mir bekannt ist. Wenn also selbst die USK und die Bundesprüfstelle die Freigabe für gerechtfertigt halten, dann ist das ein klares Zeichen. Schade finde ich dabei nur, dass die Spieledesigner für den deutschen Markt immer wieder mit der Schere an die Spiele rangehen müssen um die gewünschte Freigabe zu erhalten. Eigentlich frage ich mich sowieso warum sich Deutschland so gegen das europäische PEGI-System sträubt. Wieso sollte ein österreichischer Jugendlicher rote Blutspritzer aushalten und ein deutscher nur grüne?
mymTw: 3.Nach den schrecklichen Amokläufen von Erfurt, Emsdetten und Winnenden
rückten Ego-Shooter immer vermehrt in den Fokus des öffentlichen Interesses. Besteht Ihrer Meinung nach ein Zusammenhang zwischen dem Spielen von Ego-Shootern und solchen Taten?
Andreas Popp, Piratenpartei: Ein Zusammenhang zwischen Ego-Shootern und School Shootings ist an den Haaren herbeigezogen. Jede dieser Gewalttaten war ein tragischer Einzelfall, der bei den Menschen Fassungslosigkeit auslöst, nicht zuletzt weil die Medien sowas gerne breit ausschlachten. In solchen Fällen präsentiert die Politik gerne einen Sündenbock und da kann man sehr leicht auf Spiele zeigen. Auch in den Medien kommt schon reflexartig sofort das Wort „Killerspiele“, auch wenn es keinerlei Anhaltspunkte dafür gibt. Nüchtern betrachtet gibt es viel mehr Bluttaten die von Menschen verübt werden, die noch nie ein Computerspiel in der Hand gehabt haben. Es gab auch schon Amokläufe, also Gewalttaten bei denen der Täter wahllos um sich schoss, bevor es Computerspiele gab. Bei School Shootings im Speziellen müssen wir auf jeden Fall tiefer gehen und uns um die wirklichen Probleme, wie etwa Mobbing, kümmern. Aber das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, welche die Politik nicht allein lösen kann.
mymTw: 4.Die Vorratsdatenspeicherung sowie die Indizierung von Webseiten mit Hilfe eines Stoppschildes haben innerhalb der Community für großes Aufsehen und für große Verwirrung gesorgt. Erläutern Sie uns bitte den Standpunkt Ihrer Partei zu diesen beiden Punkten.
Andreas Popp, Piratenpartei: Wir lehnen beide dieser Maßnahmen kategorisch ab. Die Vorratsdatenspeicherung ist effektiv eine Aufhebung der Unschuldsvermutung. Die Daten werden verdachtslos, allein zum Zwecke der Strafverfolgung gespeichert. Damit haben wir in Deutschland nicht mehr 82 Millionen Bürger, sondern 82 Millionen potentielle Verbrecher. Das Zugangserschwerungsgesetz geht sogar noch weiter, es ist der erste Schritt zur Wiedereinführung der Zensur in Deutschland. Damit stellt sich Deutschland auf eine Stufe mit China oder dem Iran. Man muss Kriminalität, auch Kinderpornographie, in einer Demokratie mit rechtsstaatlichen Mitteln bekämpfen. Wenn die Zensur erst mal wieder salonfähig ist, werden nach und nach andere Inhalte folgen. Glückspielseiten, "Killerspiele", Extremistische Propagande,
Filesharing... die Liste der Forderungen ist bereits jetzt schon lang. Deswegen fordern wir: Löschen statt Sperren.
mymTw: 5.Nach Aussage der Bundesdrogenbeauftragen Sabine Bätzing wird Onlinesucht vor allem bei Jugendlichen zu einem immer größeren Problem. Sollte Onlinesucht Ihrer Meinung nach als Krankheit anerkannt werden? Und welche Maßnahmen erscheinen Ihrer Ansicht nach zur Bekämpfung der Onlinesucht angemessen?
Andreas Popp, Piratenpartei: Auch als Gamer kann man die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Online-Sucht wohl nicht ganz beiseite wischen. Aber als erste Maßnahme muss hier gelten: nicht überreagieren. Nur weil ein Mensch viel am Computer sitzt, ist er noch lange nicht süchtig. Das Netz ist für viele, gerade junge Menschen einfach nur ein selbstverständlicher Bestandteil ihres Lebensraums. Ich habe übrigens selbst eine Zeit lang WoW gespielt, 3-8 Stunden pro Wochentag und noch länger am Wochenende. Ich hatte dennoch keine Probleme aufzuhören, als es mir langweilig wurde. Von überzogenen Forderungen wie einer Altersfreigabe ab 18 für alle Onlinespiele ist nichts zu halten. Online-Sucht ist wohl am besten vergleichbar mit Kaufsucht, dennoch fordert auch niemand ein „Ab 18“-Schild an H&M zu hängen. Wer tatsächlich Suchtverhalten zeigt, sollte natürlich therapiert eine Therapie in Erwägung ziehen, aber das Problem ist jetzt nicht so gewaltig, dass man gleich große Geschütze auffahren muss.
In den nächsten Tagen werden wir alle erhaltenden Antworten ebenfalls hier auf mymTw posten. Von einer Partei haben wir bisher leider noch nichts erhalten, aber wir werden natürlich für euch nach haken. Wenn ihr noch Fragen rund um die Bundestagswahl habt, schaut doch einfach mal bei uns im Forum vorbei. Ansonsten können wir jedem, immer noch unentschlossenem, den Wahlomat ans Herz legen.
Links:
http://www.wahl-o-mat.de/
http://www.piratenpartei.de
Thread im mymTw Forum
Quellen:
www.bundestag.de
www.piratenpartei.de
Wir haben die Fragen an die größten deutschen Parteien geschickt: CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Linkspartei und Piratenpartei. Wir werden ihre Antworten ohne jegliche Veränderung hier online stellen und werden selbstverständlich auch keine Wertung abgeben. Die Reihenfolge der vorgestellten Parteien hängt ausschließlich vom Eingang der Emails ab.
Wir freuen uns auf eine interessante Woche, die hoffentlich auch im Forum oder den Kommentaren zu ein paar sinnvollen Diskussionen führen wird.
Den Start macht heute die Piratenpartei, die uns auf unsere Email als Erste geantwortet hat. Die folgenden fünf Fragen haben wir allen Parteien zugesendet, hier also nun die Antworten von Andreas Popp, Stellvertretender Vorsitzender der Piraten:
mymTw: 1.Computerspiele erfreuen sich heute immer größerer Beliebtheit und stellen nach wie vor einen Wachstumsmarkt dar. Insbesondere die so genannten Ego-Shooter stehen jedoch innerhalb der Politik immer wieder in der Kritik Häufig fällt dabei der Begriff der so genannten Killerspiele Definieren Sie uns bitte, was Ihre Partei unter diesem Begriff versteht und wie Sie politisch damit umgehen wollen.
Andreas Popp, Piratenpartei: Bei dem Begriff Killerspiel fallen mir immer nur die "Hitman"- und "Assassin's Creed"-Reihe ein, sonst kenn ich kein Spiel in dem man einen Killer spielt. Aber im Ernst: "Killerspiel" ist ein Begriff, mit dem die ewig gestrigen Politiker Spiele diffamieren wollen, die sie nicht verstehen oder nicht verstehen wollen. Wir sind uns immer noch nicht schlüssig ob man lieber einen Ersatzbegriff schaffen sollte, wie etwa "Gewaltspiele" oder ob es nicht sinnvoller wäre zu versuchen den bereits weit verbreiteten Begriff positiv zu besetzen, ähnlich wie wir es mit dem Begriff "Internetpiraten" machen. Ich selbst bezeichne mich gerne als "bekennender Killerspieler". Aber ich denke sich an dem Begriff aufzuhängen führt zu kurz. Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen, die sich eine Meinung bilden wollen, sich ernsthaft mit der Materie auseinander setzen und nicht nur mit der Meinung von Altpolitikern, die noch nie ein Computerspiel gespielt haben.
mymTw: 2.Das Spiel "Counter-Strike" wurde weltweit bereits mehr als 11 Millionen Mal verkauft und hat in Deutschland die Altersfreigabe ab 16 Jahren erhalten. Einem Indizierungsantrag aus dem Jahr 2002 wurde nicht stattgegeben Fällt das Spiel "Counter-Strike" nach Ihrer eigenen Definition in die Kategorie Killerspiele? Sollte die Altersfreigabe ab 16 Jahren erhalten bleiben?
Andreas Popp, Piratenpartei: Da wir wie gesagt keine wirkliche Definition für diesen seltsamen Begriff haben, will ich mir auch nicht herausnehmen CS darin einzuordnen oder nicht. Die Altersfreigabe halte ich für gut gewählt. Wir haben in
Deutschland den härtesten Jugendschutz der mir bekannt ist. Wenn also selbst die USK und die Bundesprüfstelle die Freigabe für gerechtfertigt halten, dann ist das ein klares Zeichen. Schade finde ich dabei nur, dass die Spieledesigner für den deutschen Markt immer wieder mit der Schere an die Spiele rangehen müssen um die gewünschte Freigabe zu erhalten. Eigentlich frage ich mich sowieso warum sich Deutschland so gegen das europäische PEGI-System sträubt. Wieso sollte ein österreichischer Jugendlicher rote Blutspritzer aushalten und ein deutscher nur grüne?
mymTw: 3.Nach den schrecklichen Amokläufen von Erfurt, Emsdetten und Winnenden
Piratenpartei
Andreas Popp, Piratenpartei: Ein Zusammenhang zwischen Ego-Shootern und School Shootings ist an den Haaren herbeigezogen. Jede dieser Gewalttaten war ein tragischer Einzelfall, der bei den Menschen Fassungslosigkeit auslöst, nicht zuletzt weil die Medien sowas gerne breit ausschlachten. In solchen Fällen präsentiert die Politik gerne einen Sündenbock und da kann man sehr leicht auf Spiele zeigen. Auch in den Medien kommt schon reflexartig sofort das Wort „Killerspiele“, auch wenn es keinerlei Anhaltspunkte dafür gibt. Nüchtern betrachtet gibt es viel mehr Bluttaten die von Menschen verübt werden, die noch nie ein Computerspiel in der Hand gehabt haben. Es gab auch schon Amokläufe, also Gewalttaten bei denen der Täter wahllos um sich schoss, bevor es Computerspiele gab. Bei School Shootings im Speziellen müssen wir auf jeden Fall tiefer gehen und uns um die wirklichen Probleme, wie etwa Mobbing, kümmern. Aber das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, welche die Politik nicht allein lösen kann.
mymTw: 4.Die Vorratsdatenspeicherung sowie die Indizierung von Webseiten mit Hilfe eines Stoppschildes haben innerhalb der Community für großes Aufsehen und für große Verwirrung gesorgt. Erläutern Sie uns bitte den Standpunkt Ihrer Partei zu diesen beiden Punkten.
Andreas Popp, Piratenpartei: Wir lehnen beide dieser Maßnahmen kategorisch ab. Die Vorratsdatenspeicherung ist effektiv eine Aufhebung der Unschuldsvermutung. Die Daten werden verdachtslos, allein zum Zwecke der Strafverfolgung gespeichert. Damit haben wir in Deutschland nicht mehr 82 Millionen Bürger, sondern 82 Millionen potentielle Verbrecher. Das Zugangserschwerungsgesetz geht sogar noch weiter, es ist der erste Schritt zur Wiedereinführung der Zensur in Deutschland. Damit stellt sich Deutschland auf eine Stufe mit China oder dem Iran. Man muss Kriminalität, auch Kinderpornographie, in einer Demokratie mit rechtsstaatlichen Mitteln bekämpfen. Wenn die Zensur erst mal wieder salonfähig ist, werden nach und nach andere Inhalte folgen. Glückspielseiten, "Killerspiele", Extremistische Propagande,
Filesharing... die Liste der Forderungen ist bereits jetzt schon lang. Deswegen fordern wir: Löschen statt Sperren.
mymTw: 5.Nach Aussage der Bundesdrogenbeauftragen Sabine Bätzing wird Onlinesucht vor allem bei Jugendlichen zu einem immer größeren Problem. Sollte Onlinesucht Ihrer Meinung nach als Krankheit anerkannt werden? Und welche Maßnahmen erscheinen Ihrer Ansicht nach zur Bekämpfung der Onlinesucht angemessen?
Andreas Popp, Piratenpartei: Auch als Gamer kann man die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Online-Sucht wohl nicht ganz beiseite wischen. Aber als erste Maßnahme muss hier gelten: nicht überreagieren. Nur weil ein Mensch viel am Computer sitzt, ist er noch lange nicht süchtig. Das Netz ist für viele, gerade junge Menschen einfach nur ein selbstverständlicher Bestandteil ihres Lebensraums. Ich habe übrigens selbst eine Zeit lang WoW gespielt, 3-8 Stunden pro Wochentag und noch länger am Wochenende. Ich hatte dennoch keine Probleme aufzuhören, als es mir langweilig wurde. Von überzogenen Forderungen wie einer Altersfreigabe ab 18 für alle Onlinespiele ist nichts zu halten. Online-Sucht ist wohl am besten vergleichbar mit Kaufsucht, dennoch fordert auch niemand ein „Ab 18“-Schild an H&M zu hängen. Wer tatsächlich Suchtverhalten zeigt, sollte natürlich therapiert eine Therapie in Erwägung ziehen, aber das Problem ist jetzt nicht so gewaltig, dass man gleich große Geschütze auffahren muss.
In den nächsten Tagen werden wir alle erhaltenden Antworten ebenfalls hier auf mymTw posten. Von einer Partei haben wir bisher leider noch nichts erhalten, aber wir werden natürlich für euch nach haken. Wenn ihr noch Fragen rund um die Bundestagswahl habt, schaut doch einfach mal bei uns im Forum vorbei. Ansonsten können wir jedem, immer noch unentschlossenem, den Wahlomat ans Herz legen.
Links:
http://www.wahl-o-mat.de/
http://www.piratenpartei.de
Thread im mymTw Forum
Quellen:
www.bundestag.de
www.piratenpartei.de
tags
#1
griSu, geschrieben am 21.09.2009 16:19:26
griSu, geschrieben am 21.09.2009 16:19:26Hilfe, wir werden seit 30 Jahren an Flughäfen für potenzielle Terroristen gehalten, seit 40 Jahren hält man an der Grenze zu Holland 50 jährige Mütter an und betrachtet sie als potenzielle Dealer, und seit vielen Jahren betrachtet man Autofahrer als potenzielle Säufer. Warum hat sich darüber bisher noch niemand aufgeregt?
quatsch nicht son scheiss daher um Aufmerksamkeit bekommen zu wollen
Ein paar politischere Fragen hätte ich mir schon gewünscht, auch etwas kritischer hätte es sein dürfen. Da hätte man auch die Grünen fragen können, ob sie neue Atomkraftwerke bauen wollen, Gen-Food subventionieren möchten und die Öko-Steuer abschaffen.
Piratenpartei mag vielleicht nach "Partei" klingen, ob auch wirklich "Partei" drin steckt, wage ich zu bezweifeln, nicht erst der Fauxpas mit dem "Junge Freiheit"-Interview hat mich eine eher abneigende Haltung gegenüber den Piraten einnehmen lassen.
Gruß Conan.
Piratenpartei mag vielleicht nach "Partei" klingen, ob auch wirklich "Partei" drin steckt, wage ich zu bezweifeln, nicht erst der Fauxpas mit dem "Junge Freiheit"-Interview hat mich eine eher abneigende Haltung gegenüber den Piraten einnehmen lassen.
Gruß Conan.
Mit hochpolitischen Fragen wirst du ja bei den Fernsehsendern und im klassischen Journalismus versorgt. Wir wollten etwas ganz explizit für Gamer anbieten. Und die Fragen sind genau in dieser Form an alle Parteien gestellt worden, damit wirkliche Unterschiede klar werden.
Da wird dann aber genau das bestätigt, was doch eh alle denken, die großen Parteien reagieren, wenn überhaupt, mit Wahlkampfplattitüden und stromlinienförmigen Antworten, die sich nicht verwerten lassen. Euer Engagement in allen Ehren, das wollte ich hier auch noch lobend erwähnen, hatte ich eben noch vergessen, aber solch konkrete Fragen auf spielespezifischen Kontext wirst du in den großen Parteien nur von ein paar wenigen sachlich beantwortet kriegen. Das mag an der falschen Alterstruktur der großen Parteien liegen, die sich überwiegend im "nicht-spieler-typischen" Sozialmilieu bewegen, dies dann aber wieder als Argument für die Piratenpartei anführen zu wollen, finde ich ein wenig verkürzt. Mich interessieren als jungen Vater eher andere nachhaltigere Probleme, als die Killerspieldebatte, bei der ich zwar auf der Gamerperspektive stehe, jedoch die poltischen Reflexe der etablierten Parteien verstehen kann. Mehr Sorgen bereiten mir momentan eine vernünftige Kinderplatzversorgung, eine stabile Altersvorsorge und die Arbeitsplatzsuche nach meinem Studium. Da lassen mich mich Fragen nach Online-Sucht und Altersfreigabe nicht die ganze Nacht wachliegen.
Gruß Conan.
Gruß Conan.
Darum soll es doch auch gar nicht gehen. Wir gehen ja nicht davon aus, dass unsere User ihre Wahlentscheidung von Fragen rund ums Thema Gaming und Internet abhängig machen. Allerdings sind Wahlprüfsteine zu allen möglichen Themen mittlerweile eine durchaus interessante Sache, die man als kleines Puzzleteil für seine Wahlentscheidung sehen kann.
Nur ein Beispiel: Wenn du die Zeitschrift des ADAC liest, dann wirst du dort auch Fragen rund um Tempolimit und Abwrackprämiere beantwortet bekommen. Wir bieten eben Antworten für diesen Bereich.
Nur ein Beispiel: Wenn du die Zeitschrift des ADAC liest, dann wirst du dort auch Fragen rund um Tempolimit und Abwrackprämiere beantwortet bekommen. Wir bieten eben Antworten für diesen Bereich.
Mich würde interessieren, welche Ansprechpartner ihr bei welchen Parteien addressiert habt. Dann könnte man sich vorher schon ein Bild von den politischen Vertretern und ihrer fachlichen Kompetenz bilden.
Gruß Conan.
Gruß Conan.
Die offiziellen Presstellen wurden angeschrieben. Letztlich stehen die Positionen der Parteien ja fest, du wirst sie nur nie so gebündelt in den Wahlprogrammen finden.
Interessant wäre doch mal die Antwort von den Jugendorganisationen der jeweiligen etablierten Parteien. Da besteht wenigstens der Hauch einer Chance darauf, dass man jemanden findet, der sich nicht sämtliche Emails ausdrucken lässt, um sie zu lesen bzw. Internet und Computerspiele nicht nur von seinen Enkeln kennt.
Gruß Conan.
Gruß Conan.
Das ist so nicht richtig - die Parteien haben längst darauf reagiert und eigene Arbeitskreise zum Thema Medien / Internet und allem was dazugehört. In der Regel werden diese Anfragen daher auch von jungen Mitarbeitern beantwortet. Die Jugendorganistationen halte ich für wenig relevant. Wenn du dir die Jusos in einigen Bereichen anschaust haben die teilweise erschreckend wenig mit der SPD am Hut.
Wenn ich mal nicht weiter weiß, bild ich einen Arbeitskreis, das ist die Meinung
Das sind die entsprechenden Seiten der entsprechenden Arbeitskreise/Arbeitsgruppen, wenn du das medienpolitische Kompetenz nennst, hast du Sinn für Humor:
http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,35952,00.html?wp=16&agnr=35
http://www.gruene-bundestag.de/cms/fraktion/rubrik/0/77.arbeitskreise.html
http://www.cducsu.de/Titel__kultur_und_medien/TabID__13/SubTabID__15/AGID__27/arbeitsgruppen.aspx
Wenn du andere Seiten findest, kann du die gerne verlinken, lasse mich gerne eines besseren belehren.
Gruß Conan.
Das sind die entsprechenden Seiten der entsprechenden Arbeitskreise/Arbeitsgruppen, wenn du das medienpolitische Kompetenz nennst, hast du Sinn für Humor:
http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,35952,00.html?wp=16&agnr=35
http://www.gruene-bundestag.de/cms/fraktion/rubrik/0/77.arbeitskreise.html
http://www.cducsu.de/Titel__kultur_und_medien/TabID__13/SubTabID__15/AGID__27/arbeitsgruppen.aspx
Wenn du andere Seiten findest, kann du die gerne verlinken, lasse mich gerne eines besseren belehren.
Gruß Conan.
FDP darf natürlich nicht fehlen :D
http://www.fdp-fraktion.de/webcom/show_article_portal_ak.php/_c-1276/_lkm-951/i.html
http://www.fdp-fraktion.de/webcom/show_article_portal_ak.php/_c-1276/_lkm-951/i.html
Wir haben, wie grisu richtig bemerkt hat, die Pressestellen angeschrieben. Diese sind als zentrale Ansprechperson auch meistens richtig. Deine Einwände sind sicherlich zum Teil berechtigt. Allerdings weiß ich nicht ganz was du wirklich anders machen willst. Spezialisten zu einem Thema zu befragen endet meiner Meinung nach sowieso immer darin, dass es zu speziell und "Klugscheißerisch" wirkt.
Wir wollten und wollen ein allgemeines BIld der Partei im Bereich eSport erfahren und ich denke das werden wir in den nächsten Tagen auch gut schaffen.
Ich hoffe, sie antworten umgehend und noch vor der Wahl, interessant wäre es allemal.
Gruß Conan.
Gruß Conan.
Ich würde mich von den Vorsitzenden oder dort aufgeführten Mitgliedern der Arbeitskreise nicht blenenden lassen. Natürlich werden die Richtlinien der Parteien nicht von 20-25 jährigen Jungpolitikern entschieden. Aber es arbeiten genügend dabei mit und wenn du dir einmal den Internterauftritt der SPD anschaust, dann wirst du feststellen wie viel Wert dort bereits auf einen guten Internetwahlkampf gelegt wird.
Ich habe mir die Sendung im ZDF angeschaut, in der Politikern Fragen aus StudiVZ und MeinVZ vorgelegt werden - und ich hatte beispielsweise bei Steinmeier nicht den Eindruck, dass das alles für ihn komplett fremd ist und er sich weigert, neue Argumente und Infos zu dieser Thematik aufzunehmen.
Ich habe mir die Sendung im ZDF angeschaut, in der Politikern Fragen aus StudiVZ und MeinVZ vorgelegt werden - und ich hatte beispielsweise bei Steinmeier nicht den Eindruck, dass das alles für ihn komplett fremd ist und er sich weigert, neue Argumente und Infos zu dieser Thematik aufzunehmen.
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